Die Hochzeitszeitung - DJ72 - 2018

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Der Hochzeits-DJ
Die Hochzeitszeitung.
Auf dieser der Homepage habe ich einige Anregungen zum Gestalten einer Hochzeitszeitung aufgelistet.
Vielleicht können Sie etwas davon gebrauchen.

1. Vorwort
2. Was kann man alles veröffentlichen?
3. Möglicher Inhalt
3.01 - Einleitung (Gedicht)
3.02 - Was sollte ein Mann studiert haben, um ein guter Ehemann zu sein?
3.03 - Warum heiraten? (Gedicht)
3.04 - Männer (aus der Sicht der Frau) (Gedicht)
3.05 - Liebe ist...
3.06 - Weisheiten für die Ehe
3.07 - Zehn Gebote für Schwiegermütter
3.08 - Die besten Gags aus der Harald Schmidt Show
3.09 - Garderobe
3.10 - Murphys Gesetze
3.11 – Gedankensplitter (Gedicht) (Heinz Erhardt)
3.12 - Die Pfütze
3.13 - Wenn ER sagt: ...
3.14 - Wenn SIE sagt: ...
3.15 - Impressum

1. Vorwort
Eine Hochzeitszeitung ist etwas ganz Besonderes. Denn hier gibt sich jemand wirkliche Mühe, um das Brautpaar zu überraschen. Der Aufwand ist recht groß, denn man möchte schon einige Seiten zusammenstellen, damit man ein ordentliches "Extrablatt" herausgeben kann. Vielleicht treffen Sie sich mit Freunden und überlegen eine Arbeitsteilung. So übernimmt einer die Beschaffung von Fotos des Brautpaares. Ein anderer sucht nach geeigneten Witzen und ein Dritter ist für die Zusammenstellung zuständig. Bei der Hochzeitsfeier könne Sie die Zeitung entweder umsonst an die Gäste verteilen, oder Sie organisieren sich eine Sparbüchse und hoffen auf einige Spenden. Anschließend überreichen sie das gesammelte Geld dem Brautpaar.

2. Was kann man alles veröffentlichen?
Fotos, ab der Kindheit bis heute
Ein Horoskop mit den Daten des Paares
Witze
Liedertexte über das Brautpaar
Rätsel
Cartoons
Geschichten aus dem Leben der Jungverheirateten
Gedichte - usw...

3. Möglicher Inhalt

3.01 – Einleitung (Gedicht)
Lange haben wir gesessen,
Zeit und Stunde fast vergessen,
viel geschwitzt und simuliert,
nachgedacht und ausprobiert,
bis die Zeitung fertig war,
Gott sei Dank, nun ist Sie da !

Dichter waren nicht beteiligt,
und es war auch etwas eilig,
wenn man von der Zeitung nicht
wie von einem Kunstwerk spricht.
So war doch der gute Wille
stark vorhanden in der Stille.

Mögen durch das Fest begleiten
fröhlich Euch die nächsten Seiten.
Ist der Witz auch manchmal spröde
ruft nicht gleich: "Ach je wie blöde".
Denkt, dass sie zum Spaß gemacht
und ein jeder auch mal lacht.

3.02 - Was sollte ein Mann studiert haben, um ein guter Ehemann zu sein?
ALGEBRA -
- um herauszubekommen, wann ihm seine Frau ein X für ein U vormachen will.
ARCHITEKTUR -
- um für alles die rechte Form zu finden. um die verborgensten Wünsche ihres Herzens erforschen zu können.
DESIGN -
- um den verschiedenen Bauformen seiner Frau immer etwas ästhetisches abzugewinnen.
ELEKTROTECHNIK -
- um die "Geistesblitze" seiner Frau richtig einzuordnen und Spannungen sicher ableiten zu können.
FINANZIERUNG -
- um zu begreifen, warum das Haushaltsgeld nicht reicht. um zu begreifen, dass seine Frau immer Recht hat um sich aus ihren Ungereimtheiten einen Vers machen zu können.
MATHEMATIK -
- um zu wissen, worin sie unberechenbar ist. um die Taktik seiner Frau zu erahnen und nicht plötzlich aus dem Hinterhalt überrumpelt zu werden.
MUSIK -
- um jederzeit das Lob auf seine Frau in allen Tönen singen zu können.
PHILOSOPHIE -
- um die Logik seiner Frau zu verstehen. um in jeder Verfassung leben zu können. um bei Streitigkeiten auch mal zu Wort zu kommen und einige wirkliche sinnvolle Argumente einbringen zu können.
STATISTIK -
- um die Wahrscheinlichkeit berechnen zu können, zu welchem Zeitpunkt und mit welcher Dauer Streitigkeiten mit seiner Frau regelmäßig zu erwarten sind.
THEATER -
- um trotz allem immer den "lustigen" Ehemann zu spielen.
THEOLOGIE -
- um eine Gardinenpredigt erbaulich zu finden. um seiner Frau auf den Zahn fühlen zu können.

3.03 - Warum heiraten? (Gedicht)
Der erste tut’s um die Moneten,
der Zweite um sein hübsch’ Gesicht,
der Dritte ließ sich überreden,
der Vierte, weil er drauf erpicht.
Der Fünfte möcht` zur Ruh` sich setzen,
der Sechste ist nicht gern allein,
der Siebente will sich ergötzen,
der Achte denkt: Es muss mal sein.
Der Neunte tut’s aus Mitleidstriebe,
der Zehnte nur aus wahrer Liebe.
Der Elfte und der Zwölfte sind so dumm,
die wissen selber nicht, warum.

3.04 - Männer (aus der Sicht der Frau) (Gedicht) (Autorin unbekannt)
So unnütz wie Unkraut, wie Fliegen und Mücken,
so lästig wie Kopfweh und Ziehen im Rücken,
so störend wie Bauchweh und stets ein Tyrann,
das ist dieser Halbmensch, sein Name ist Mann.

Er steht nur im Weg rum, zu nichts zu gebrauchen,
ist immer am Meckern und ständig am Fauchen.
Er ist auf der Erde, ich sag’s ohne Hohn,
vom Herrgott die größte Fehlkonstruktion.

Ein Mann wär doch ohne uns Frauen verloren,
er wär ja ohne uns nicht mal geboren!
Erst durch unsere Hilfe wird mit viel Bedacht
so halbwegs ein Mensch aus dieser Kreatur gemacht.

Ein Mann hält sich oft für unwiderstehlich
und glaubt, schon ein Lächeln von ihm macht uns selig.
Stolziert durch die Gegend wie ein Hahn auf dem Mist
und merkt dabei gar nicht, wie dusslig er ist.

Mit dem Maul sind sie stark, da können sie prahlen,
doch wehe der Zahnarzt bereitet mal Qualen,
dann sind sie doch alle - verzeiht den Vergleich -
wie ein Korb voller Fallobst, so faul und so weich.

Ein Mann ist ganz brauchbar, solang er noch ledig,
da ist er oft schlank und sein Körper athletisch.
Da ist er voll Liebe und voller Elan,
kaum ist er verheiratet, wird nichts mehr getan.

Mit Gold und Brillanten tat er Dich beglücken,
das kriegt heut die Freundin, hinter dem Rücken.
Und Du kriegst heut nur noch, wenn er daran denkt,
zum Geburtstag ’nen Schnellkochtopf geschenkt.

Als Jüngling wollte er dauernd kosen und küssen,
als Ehemann will er davon nichts mehr wissen.
Verlangst Du Dein Recht, dann wird er gemein:
Er gibt Dir’s Gebiss, sagt: „Küss Dich allein“.

Und pfeifen sie auch manchmal aus dem allerletzten Loch -
darin sind wir uns einig - wir lieben sie doch.

3.05 - Liebe ist...
... sich an kalten Tagen gegenseitig die Beine zu wärmen.
... wenn sie sich necken.
... die nervenden Gewohnheiten des anderen zu übersehen.
... dem anderen auch mal verzeihen, wenn er/sie zu spät kommt.
... wenn man dann und wann einmal Blumen mitbringt.
... wenn sie sich öfters mal knuddeln.
... die Hobbys des anderen zu unterstützen.
... ihr/ihn das Frühstück ans Bett zu bringen.
... gemeinsam Einkaufen zu gehen.
... am Wochenende für sie zu kochen.

3.06 - Weisheiten für die Ehe
Sieh auf die Mutter bevor du dich mit der Tochter verlobst!
AUS INDIEN

Viele Männer wären gern verheiratet, nur nicht vierundzwanzig Stunden täglich.
URSULA HERKIN

Ringlein sehn heut lieblich aus, morgen werden Fesseln draus
CLEMENS BRENTANO

Lieber eine unordentliche Frau nehmen, als Junggeselle bleiben.
AUS AFRIKA

Ehe ist, wenn man trotzdem liebt.
SIGISMUND VON RADECKI

Die meisten Frauen wählen ihr Nachthemd mit mehr Verstand als ihren Mann.
COCO CHANEL

Am schönsten sind die Frauen beim Küssen, weil sie dabei schweigen müssen.
--

Eine ideale Ehefrau ist jede Frau, die den idealen Gatten hat.
ELIZABETH II. VON GROSSBRITANNIEN UND NORDIRLAND

Wer seiner Frau alles erzählt, ist erst jung verheiratet.
AUS SCHOTTLAND

Der kluge Ehemann kauft seiner Frau nur das teuerste Porzellan, weil er dann sicher sein darf, dass sie es nicht nach ihm wirft.
GINO LOCATELLI

Eine gute Ehe wäre jene zwischen einer blinden Frau und einem tauben Mann.
MONTAIGNE

Für eine gute Ehe gibt es einen sehr einfachen Maßstab: Man ist dann glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortfährt.
--

Eheleute, die sich lieben, sagen sich tausend Dinge, ohne zu sprechen.
AUS CHINA

Wenn ein Mann zurückweicht, weicht er zurück. Eine Frau weicht nur zurück, um besser Anlauf nehmen zu können.
ZSA GABOR

Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen.
--

Eine Ehe ist ein Bauwerk, das jeden Tag neu errichtet werden muss.
ANDRE MAUROIS

Nehmt die Menschen wie sie sind, andere gibt's nicht.
KONRAD ADENAUER

Unter Diskussion verstehen Männer die Kunst, den Partner zum Schweigen zu bringen. Frauen verstehen darunter die Kunst, den Partner nicht zum Reden kommen zu lassen.
FRITZ ECKHARDT

Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn er sich dann geändert hat, mögen sie ihn nicht mehr.
MARLENE DIETRICH

3.07 - Zehn Gebote für Schwiegermütter
Du
- sollst nicht ungebeten gute Ratschläge erteilen.
- sollst Dich nicht einmischen.
- sollst nie sagen: „Früher haben wir das aber so gemacht ...!
- “sollst nichts übel nehmen.
- sollst gern und viel schenken.
- sollst Deine Enkel nicht verziehen.
- Du sollst immer guter Laune sein.
- sollst nicht aufdringlich sein.
- sollst stets zur Stelle sein, wenn man Dich braucht.
- sollst Dich stets in Luft auflösen können.

3.08 - Die besten Gags aus der Harald Schmidt Show
„Haben Sie das gehört? Chiquita-Bananen werden jetzt ökologisch wertvoll angebaut. Ökologisch
wertvoll - heißt, die Leute, die die Bananen mit Gift bespritzen, tragen jetzt Birkenstock-Sandalen?“

„Morgen ist ja internationaler Frauentag. Ich finde, da sollten wir Männer auch mal nett zu unseren Frauen sein und ab und zu mal ein Lob aussprechen: 'Hey, toll geputzt!' oder so...“

„Haben Sie das gelesen? Die Wildecker Herzbuben hassen sich! Ja! Sie hassen sich so sehr, wenn sie sich schneller bewegen könnten, würden sie sich sogar prügeln!“

„Die häufigste Unterhaltung bei der Tagung des 'Dicke e.V.' war ja übrigens: 'Deine Schuhe passen nicht zum Anzug.' - 'Wieso, welche Schuhe hab' ich denn an?“

„Die Post schickt jetzt Mitarbeiter los, die ihre Kollegen überprüfen sollen. Dabei sollen die Beamten von ihren Kollegen bewertet werden, wie höflich und wie schnell die Kunden bedient werden. Die Bewertungsskala reicht von -5 bis -10!“

„In Parkhäusern sollen jetzt Sensoren angebracht werden, die die Parkzeit auf die Minute genau messen. Ich habe mich allerdings gefragt: Wird bei Frauen auch schon die Einparkzeit mitgezählt? Das wäre doch unfair!“

„Wussten Sie das schon? Der Vatikan hat mehrere hundert fest angestellte Exorzisten! Ein Exorzist, ist ja eigentlich jemand, der seinen Job macht auf Teufel komm' raus!“auf dem Standesamt soll in Zukunft 200 Euro kosten. Kann sich das der durchschnittliche deutsche Mann überhaupt noch leisten? Es sind ja nicht nur die 200 Euro Gebühren auf dem Standesamt, sondern es ist ja auch noch der Flug für die Frau nach Deutschland ...“

„Ärzte haben festgestellt: Ein Glas Wein am Tag ist die beste Medizin überhaupt - man nennt das auch Schluckimpfung.“

„Bundeskanzler Helmut Kohl ist zu Besuch in Thailand. Weil die Thailänder kleiner sind als wir, hat man dort extra ein Bett für ihn gebaut, damit er bequem schlafen kann. Und wenn er weg ist, wird dieses Bett als Kindertagesstätte in Thailand genutzt!“

„Einige Firmen in Russland sind so pleitski, dass sie die Gehälter in BHs und Wodka ausbezahlen. Jelzin verdient beispielsweise 200 Flaschen im Monat.“000 Unternehmen werden von einer Frau geführt. Aber wohin? wechselt ein Macho eine Glühbirne aus? - Gar nicht. Soll die Alte doch im Dunkeln putzen. Clintons zweite Amtszeit hat jetzt begonnen. Haben Sie das gesehen, wie er vereidigt wurde? Er stand auf den Stufen des Capitols in Washington und hat auf die Bibel geschworen: „Ich gelobe, alle neuen Gebote einzuhalten!“

3.09 - Garderobe
Sie: Wie findest Du mein Kleid?
Er: Welches?
Sie: ... das ich anhabe...
Er: Besonders hübsch...
Sie: ...oder findest Du das Grüne schöner?
ER: Das Grüne ?
Sie: Das Halblange mit dem spitzen Ausschnitt...
Er: Nein...
Sie: Was... nein?
Er: Ich finde es nicht schöner, als das, was du anhast...
Sie: Du hast gesagt, es stünde mir gut...
Er: Ja, das steht Dir gut...
Sie: Warum findest Du es dann nicht schöner?
Er: Ich finde, was Du anhast sehr schön, und das andere steht Dir auch gut...
Sie: Ach! Dies steht mir also nicht so gut?
Er: Doch... auch...
Sie: Dann ziehe ich das lange Blaue mit dem Schößchen noch mal über...
Er: Ah-ja...
Sie: ...oder gefällt Dir das nicht?
Er: Doch...
Sie: Ich denke, es ist Dein Lieblingskleid...
Er: Jaja! Sie: Dann gefällt es Dir doch besser als das, was ich anhabe und das halblange Grüne mit dem Ausschnitt...
Er: Ich finde, Du siehst toll aus in dem, was Du anhast...
Sie: Komplimente helfen mir im Moment überhaupt nicht!
Er: Gut... dann ziehe das lange Blaue mit dem Schößchen an...
Sie: Du findest also gar nicht toll, was ich anhabe...
Er: Doch, aber es gefällt Dir ja scheinbar nicht...
Sie: Es gefällt mir nicht? Es ist das Schönste, was ich habe!!!
Er: Dann behalte es doch an!
Sie: Eben hast Du gesagt, ich soll das lange Blaue mit dem Schößchen anziehen...
Er: Du kannst das lange Blaue mit dem Schößchen anziehen oder das Grüne mit dem spitzen Ausschnitt oder das, was Du anhast...
Sie: Aha! Es ist Dir also völlig Wurst, was ich anhabe!
Er: Dann nimm das Grüne, das wunderschöne Grüne mit dem spitzen Ausschnitt...
Sie: Erst soll ich das hier anbehalten... dann soll ich das Blaue anziehen... und jetzt auf einmal das Grüne?!?
Er: Liebling, Du kannst doch...
Sie: (unterbricht) ... Ich kann mit Dir über Atommüll reden, über Ölkrisen, über Wahlkampf und Umweltverschmutzung, aber über... ... nichts... Wichtiges!

3.10 - Murphys Gesetze

- Wenn etwas schief gehen kann, dann wird es auch schief gehen.
- Das, was Du suchst, findest Du immer an dem Platz, an dem Du zuletzt nachschaust.
- Egal, wie lange und mühselig man versucht, einen Gegenstand zu kaufen, wird er,
nachdem man ihn endlich gekauft hat, irgendwo billiger verkauft werden.
- Die andere Schlange kommt stets schneller voran.
- Maschinen, die versagt haben, funktionieren einwandfrei, wenn der Kundendienst ankommt.
- Die größte Attraktion für die Suppe ist eine saubere Krawatte.
- Eine 60-Tage-Garantie garantiert dafür, dass sich das Produkt am 61. Tag selbst zerstört.
- Jede Lösung bringt neue Probleme.
- Alles was gut beginnt, endet schlecht. Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.
- Alles, was man lange genug aufbewahrt hat, kann man wegwerfen. Kaum hat man etwas weggeworfen, braucht man es.
- Die Abkürzung ist die längste Verbindung zwischen zwei Punkten.
- Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Honigbrot mit der bestrichenen Seite auf den kostbaren Teppich fällt,
ist umso größer, je teurer der Teppich war.
- Nach dem Lösen der letzten von 16 Befestigungsschrauben stellt sich heraus, dass die falsche
Abdeckung geöffnet wurde.
- Alles Gute im Leben ist entweder ungesetzlich, unmoralisch oder macht dick.
- Dein liebstes Kleidungsstück muss separat und von Hand gewaschen werden.
- Dein Vordermann erwischt immer die letzte Parklücke.
- Der größte Kinobesucher sitzt immer genau vor Dir.
- Der Kuchen, den Du zur Party mitgebracht hast, ist der, den es am Schluss nicht gebraucht hätte.
- Der Schnarcher schläft immer zuerst ein.
- Die härteste Butter trifft stets auf das pappigste Brötchen.

3.11 – Gedankensplitter (Gedicht) (Heinz Erhardt)
Was wäre die Apfel ohne -sine, was wären Häute ohne Schleim-,
was wären die Vita ohne -mine, was wär`n Gedicht ohne Reim?
Was wäre das E ohne die -llipse, was wäre veränder ohne -lich,
was wären Kragen ohne Schlipse, und was wäre ich bloß ohne Dich?

3.12 - Die Pfütze
Er sagt zu ihr ...
... als frisch Verliebte: Pudel, sieh Dich vor, da ist einen Pfütze!
... als Verlobte: Liebling mach Dir nicht die Füße nass!
... als junges Ehepaar: Schatz pass auf da kommt eine Pfütze!
... nach 5 Ehejahren: Achtung, Frauchen, nicht in die Pfütze treten!
... nach 15 Ehejahren: Meine Güte, bist Du blind oder was? Hast Du nicht die Pfütze gesehen!
... zur Silberhochzeit: Das musste ja so kommen, eine Pfütze weit und breit, und mein Weib muss da rein latschen!
... und danach: Typisch meine Alte!

3.13 - Wenn ER sagt:
„Ich habe viel zu tun!“, dann bedeutet das: „Ich gehe mit den Jungs noch in die Kneipe.“
„Ich gehe mit den Jungs noch in die Kneipe!“, heißt: „Ich treffe mich mit einer anderen Frau.“
„Ich hatte einen harten Tag“, heißt: „Lass mich bloß in Ruhe.“
„Ich esse deinen Sauerbraten immer wieder gerne“ bedeutet: „Kannst du eigentlich nichts anderes kochen?“
„Deine Leggins sind bestimmt sehr bequem“, heißt in der Übersetzung: „Kannst du nicht mal was Erotisches tragen?“
„Lippenstift stört nur beim Küssen...“, bedeutet:
„Wie wär's mit ein bisschen Make-up?“
„Ich fahre den Wagen auf dem Hinweg, fährst du zurück?“ bedeutet: „Ich will mich auf der Feier vollaufen lassen.“
„Mit der Frau kann man Pferde stehlen“, heißt: „Mit der kann man nicht tanzen gehen.“
„Du erinnerst mich an meine Mutter“, bedeutet: „Ich hätte gern ein bisschen mehr Sex.“
„Du bist ein patenter Kerl“, heißt: „Ich bin froh, dass du mir den Alltagskram vom Hals hältst.“
„Ja, ja, ich liebe dich“, (so geht der Satz weiter:) „und nun lass mich endlich in Ruhe!“

3.14 - Wenn SIE sagt:
„Musst du beim Frühstück immer Zeitung lesen?“ bedeutet: „Warum sprichst du nicht mit mir?
„Die Zahnpastatube ist schon wieder offen“, heißt: „Deine Schlamperei geht mir auf die Nerven.“
„Du bist jetzt doch in den besten Jahren“, bedeutet: „Der Lack ist ab!“
„Du bist ein gutmütiger Kerl“, darf das ruhig mit „Schnarchnase“ übersetzt werden.
„Ich habe nichts anzuziehen“, bedeutet in der Regel nicht, dass der Kleiderschrank leer ist, sondern, dass sie keine Lust hat, mitzugehen. Es kann auch bedeuten, dass der nächste Einkaufsbummel etwas teurer wird.
„Ich bin müde“, heißt: „Ich habe keine Lust auf Sex.“
„Ich habe Kopfschmerzen“, heißt: „Ich habe Lust auf Sex - aber nicht mit dir!“
„Musst du immer vor der 'Glotze' sitzen?“ heißt: „Nie kümmerst du dich um mich!“
„Lass uns früh ins Bett gehen“, bedeutet: „Ich will dich verführen.“
„Nein“, heißt „Ja“.
„Ja“, heißt „Nein“.

3.15 - Impressum
Druck:
wird auf die Hochzeitsgäste keiner ausgeübt, außer dass sie diese Zeitung zu lesen haben.
Erscheint: an allen Tagen mit Ausnahme der Tage, die nicht auf den .................................... (Datum der Trauung) fallen.
Verantwortung: die Redagzion lehnd jedwede Ferandwordung vür Truck- & Schreibfeler ab.
Auflage: Eine nach der anderen.
Preis: Haben wir für diese Zeitung noch keinen erhalten.
Verlegt: Ist diese Zeitung immer dann, wenn man sie nicht finden kann.
Anzeigen: Wird uns hoffentlich niemand.
Verwendung: Im Notfall zum Lesen.
Inhalt: Ist vorhanden.
Reklamationen: Werden nicht ernst genommen.

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